Kürzung von Betriebsausgaben bei
Beiträgen zur betrieblichen Altersversorgung
Eine Ärztin betrieb eine Facharztpraxis.
Sie richtete für zwei ihrer Sprechstundenhilfen
eine betriebliche Altersversorgung
mit einer Anwartschaftsdynamik
von 5 % für jedes künftige
Dienstjahr ein. Das Finanzamt verweigerte
den Abzug der Beiträge als Betriebsausgaben.
Der Bundesfi nanzhof entschied, dass
Zuwendungen an eine Unterstützungskasse
für lebenslängliche Leistungen
mitunter nur begrenzt abziehbar sind.
Der abziehbare Betrag ist entsprechend
den Grundsätzen für Pensionsrückstellungen
(einschließlich der sog. Überversorgungsgrundsätze)
nach dem
Teilwert zu ermitteln. Eine höher bemessene
Versorgung führt als Überversorgung
zur anteiligen Kürzung der
Pensionsrückstellung, wenn die Versorgungsanwartschaft
zusammen mit
anderen Anwartschaften 75 % der am
Bilanzstichtag bezogenen Aktivbezüge
übersteigt.

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