Beitragszuschuss für nicht
krankenversicherungspfl ichtige
und für in der privaten Krankenversicherung
versicherte
Beschäftigte im Jahr 2019
Beschäftigte, die freiwillig in der gesetzlichen
Krankenversicherung oder
in einer privaten Krankenversicherung
(PKV) versichert sind, haben Anspruch
auf einen Zuschuss des Arbeitgebers.
Der Zuschuss ist regelmäßig in Höhe
der Hälfte des Gesamtbeitrags zu
zahlen. Er ist für einen in einer privaten
Krankenversicherung versicherten
Arbeitnehmer abhängig vom durchschnittlichen
allgemeinen Beitragssatz
der Krankenkassen, der wie bisher
14,6 % beträgt. Daraus errechnet sich für
2019 ein monatlicher Zuschuss ohne
Zusatzbeitrag von maximal 331,24 €
(14,6 % von 4.537,50 € Beitragsbemessungsgrenze
= 662,48 €; davon die
Hälfte = 331,24 €).
Sind die Bezüge niedriger, ist der
Zuschuss entsprechend der obigen
Berechnung zu ermitteln. Grundsätzlich
darf aber nur die Hälfte des tatsächlich
vom Arbeitnehmer gezahlten Beitrags
als Zuschuss gewährt werden.
Hinweis
Ab dem 1. Januar 2019 werden
auch die bisher vom Arbeitnehmer
allein zu tragenden krankenkassenindividuellen
Zusatzbeiträge paritätisch,
d. h. in gleichem Maße von
Arbeitgeber und Arbeitnehmer, getragen.
Der maximale Zuschuss des Arbeitgebers
zur Pfl egeversicherung in
der PKV beträgt monatlich 69,20 €,
in Sachsen allerdings nur 46,51 €.
Obacht:
Ab dem 1. Januar 2019 werden freiwillig
versicherte Selbstständige bei
den Mindestbeiträgen den übrigen
freiwillig Versicherten gleichgestellt
(einheitliche Mindestbemessungsgrundlage
2019: 1.038,33 €). Der
Mindestbeitrag für die Krankenversicherung
beträgt damit rd. 160 €
im Monat.

Return to Top ▲Return to Top ▲